Anleitungen Accessoires, Deko und Co.

- alle Angaben ohne Nahtzugaben -

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Deko

Sonstiges

Beautycase

Einkaufstasche

Flokati Handtasche

Haargummis

Karo Handtasche

Katzenhandtasche

Ohrringe bzw. Kettenanhänger (von Susanne)

Schürze

 

Kissenbezug

Kissenbezug aus T-Shirt

Kuschelspinne

Totenkopfknöpfe

 

Einfassband

Kreuzform vom Kreuz-Rock

Schneiderpuppe

Tornürgestell von GothixQueen

Der heiße Draht

 

 



Beautycase

 

Um euer Schminkzeug aufzubewahren.

Ihr braucht 1/2 m Stoff. Meiner ist von der einen Seite kuschelig, von der anderen Seite wasserabweisend. Ich habe die wasserabweisende Seite nach innen genommen, weil mir ständig Sachen ausgelaufen sind *g*. Und ihr braucht noch einen langen Reißverschluss (so lang wie der gewünschte Umfang des Beautycase minus "hintere Verstärkung"), bei mir sind das 50cm

Bitte vor dem Nähen erst lesen!

Macht euch erst mal mit den Skizzen da oben vertraut. OK. Ihr braucht dann folgende Teile:

Schema Boden und Deckel:  Boden und Deckel schneidet ihr je einmal aus. 19 cm = Breite,  12,5 cm = Tiefe

Schema Bodenband:  Das Bodenband bestimmt, wie hoch das Beautycase werden soll und wird zwischen Boden und Reißverschluss genhäht. 63 cm = Umfang des Bodens (also 19+19+12,5+12,5), 7,4 cm = Höhe

Schema Deckelband: Das Deckelband wird nachher zwischen Deckel und Reißverschluss genäht und gibt noch etwas Höhe. 63 cm = Umfang Deckel, 2,5 cm = Höhe

Schema Lasche: An der Lasche könnt ihr das Beautycase nachher hochheben. 22 cm = Länge, 3 cm = Breite

Zu allererst näht ihr Boden und Bodenband und dann Deckel und Deckelband zusammen. Ist ein bisschen Friemelei, aber mit genügend Stecknadeln kein Problem  Rundet die Ecken dabei ab. Achtet darauf, dass die Enden von Deckel- und Bodenband hinten mittig platziert sind.

Nun nehmt ihr die Enden vom Bodenband und Deckelband und näht die nach außen um. Jetzt habt ihr sozusagen hinten in der Mitte eine Lücke gemacht. Da wird später die hintere Verstärkung drübergenäht. Wenn ihr wollt, könnt ihr die Bänder aber auch schließen. Bitte nun die Bänder nach innen säumen.

Jetzt kommt der Reißverschluss dran. Den näht ihr von der eben produzierten Lücke am Bodenband einmal den rum den RV an, das gleiche am Deckelband.

Das sollte dann von vorne ungefähr so aussehen: Von hinten ist das ganze nicht geschlossen, sondern da ist (mittig) eine Lücke drin

Nun säumt ihr die "hintere Verstärkung" und näht diese über die Lücke. Macht die Verstärkung dabei entsprechend groß. Denkt daran, dass ihr den Reißverschluss noch aufkriegen wollt.
Ich habe diese Verstärkung einfach drübergenäht. Wer das elegant lösen möchte, der kann auch erst alles zusammennähen und zum Schluss erst Deckel und Boden. Dann wird die hintere Verstärkung noch von Deckel und Boden festgehalten.

Fehlt nur noch die Lasche zum Tragen. Erst mal säumen. Dann näht ihr die Lasche an (Festnähen, umklappen, auf der anderen Seite das gleiche).

Das sollte dann von vorne ungefähr so aussehen.

Ihr könnt da jetzt noch was draufschreiben, malen oder sonstige Verzierungen draufnähen.

Fertig.


Katzenhandtasche

Katzenhandtasche aus Plüschstoff mit Innenfutter aus Ditte, Augen aus weißem und schwarzem Lack, Nase aus weißem Lack. Ohren aus Plüsch und Ditte. Mit Reißverschluss zum Verschließen.

Material: 1/2m Plüsch, 1/2m Ditte (oder anderer Futterstoff), Lackreste in schwarz und weiß (für Augen und Nase), Gurtband, Satinschrägband, entsprechend langer Reißverschluss, (2 eckige Ringe, wo man das Gurtband durchzieht)

Schema Aufbau (Originalgröße). 

Erst mal schneidet ihr die Ellipse (Grundform Gesicht) 2x aus Plüsch und 2x aus Ditte zu. Näht diese dann zu kleinen Beuteln zusammen (Oben soweit offenlassen wie der Reißverschluss lang ist). Das, was ihr am Plüsch offen gelassen habt, fasst ihr mit Satinschrägband ein - ihr wollt doch nicht ständig Plüsch im Reißverschluss, oder?

Schneidet Nase und Augen aus (Augen: ich habe eine elliptische Form aus weißem Lack ausgeschnitten und schwarze Lackstreifen in der Mitte drübergenäht).

Dann schneidet ihr die Ohren aus: 2x Plüsch, 2x Ditte. Diese werden dann zusammengenäht, und zwar Ditte und Plüsch zusammen. Die Ditte kommt nachher als Frontseite der Ohren an die Tasche.

Wendet den Plüschbeutel. Nun könnt ihr die Ohren an eine Plüschseite oben annähen. Lasst nach oben hin einige cm Platz, damit ihr den Reißverschluss noch annähen könnt. Augen und Nase aufnähen (Damit ihr Lack nähen könnt, empfehle ich den Lack mit Spüliwasser zu beträufeln.)

Nun kommt der etwas schwierigere Teil: Steckt das Futter in den Plüschbeutel, nehmt den Reißverschluss und legt diesen zwischen Futter und Plüsch und näht das zusammen. So sieht man nachher den Reißverschluss nicht (ist mir aber auch erst nachher eingefallen *seufz*). Wem das zu kompliziert ist: Näht den RV an den Plüsch. Dann erst das Futter einnähen.

So, nun noch Gurtband oder ähnliches annähen. Ich habe mein Gurtband durch einen viereckigen Ring gezogen, ihr könnt aber auch den Gurt direkt an die Tasche nähen.

Fertig.


Flokati Handtasche

Handtasche aus langflorigem grünem Flokati, schwarzem Innenfutter, Reißverschluss und Kette als Tragegurt.

Material: Ca. 30cm langfloriger Flokati (Karstadt, 20€/m) und einfacher Futterstoff, 20cm Reißverschluss, 10cm Kordel, 2 (Karabiner-)Haken, Kette, Garn

Schema Handtasche

Erst mal schneidet ihr die Ellipse 2x aus Flokati und 2x aus Futterstoff zu. Näht diese dann zu kleinen Beuteln zusammen. Aber: 1.) Futter und Flokati oben soweit offenlassen wie der Reißverschluss lang ist. 2.) Formt aus der Kordel zwei Schlaufen, die legt ihr so auf den Flokati, dass wenn der Stoff gewendet wird, die Schlaufen außen sind. Wenn ihr die Flokatiellipsen zu einem Beutel zusammennäht, dann liegt der Stoff schöne Seite auf schöner Seite und die Schlaufen dementsprechend wie auf der Zeichnung links.

Wendet den Flokati. Das, was ihr am Flokati offen gelassen habt, fasst ihr mit Satinschrägband ein - ihr wollt doch nicht ständig Plüsch im Reißverschluss, oder? In meinem Flokati-Fall habe ich die Nahtzugabe des Flokati nach außen umgeklappt und gut festgenäht. Schrägband in meiner Farbe konnte ich einfach nicht finden.

Steckt das Futter in den Flokatibeutel (so dass die Nahtzugaben von Flokati und Futter nicht zu sehen sind), nehmt den Reißverschluss und legt diesen zwischen Futter und Flokati und näht das zusammen. So sieht man nachher den Reißverschluss nicht . Wem das zu kompliziert ist: Näht den RV an den Plüsch. Dann erst das Futter einnähen.

Befestigt die Karabiner-Haken an den Enden der Kette. Jetzt könnt ihr die Kette an den Schlaufen der Tasche anklipsen.

Fertig.


Karo Handtasche

 

 


Handtasche aus lila Karostoff, gefüttert mit Jeans, außen ist weiße Spitzenborte, in der Mitte ist eine Visitenkartenhülle aufgenäht (für Photos), als Trageriemen dient eine Kette, die Tasche ist mit silbernem Fun-Line-Glitter verziert.

Material: 30cm Karostoff und Jeans, weiße Spitzenborte (Länge hängt von der Größe eurer Tasche ab), 18cm Reißverschluss, Kordel, Kette, 2 (Karabiner-) Haken, Visitenkartenhülle, Glitter

Die Tasche ist in etwas so breit wie ein DIN-A4-Blatt im Hochformat und etwa 3/4 so lang. Erst mal schneidet ihr die Rechtecke 2x aus Karostoff und 2x aus Futterstoff zu. Näht auf ein Karostoffrechteck die Visitenkartenhülle auf. Nun näht den Karostoff und Futterstoff zu zwei kleinen Beuteln zusammen. Aber: 1.) Futter und Karostoff oben soweit offenlassen wie der Reißverschluss lang ist. Achtet darauf, dass die Visitenkartenhülle auch in die richtige Richtung offen ist. 2.) Formt aus der Kordel zwei Schlaufen, die legt ihr so auf den Karostoff, dass wenn der Stoff gewendet wird, die Schlaufen außen sind. Wenn ihr die Karostoffrechtecke zu einem Beutel zusammennäht, dann liegt der Stoff schöne Seite auf schöner Seite und die Schlaufen dementsprechend wie auf der Zeichnung (von der Flokatihandtasche) links. 3.) Näht die Spitze direkt mit ein. Ich habe es so gemacht: Karostoff so hinlegen, dass man die schöne Seite sehen kann. Legt die Spitze an den Rand des Stoffes, so dass die Bogenseite nach innen zeigt und der glatte Abschluss nach außen. Legt das zweite Karostoffrechteck darüber, so dass ihr die schöne Seite nicht sehen könnt. Näht die Bahn fest (also durch Karo-Spitze-Karo). Die nächsten beiden Bahnen identisch. Bei der Bahn wo der Reißverschluss hinkommt, näht ihr nur Karo-Spitze fest (nicht Karo-Spitze-Karo).

Wendet den Karostoff. Steckt das Futter in den Karostoffbeutel (so dass die Nahtzugaben von Karostoff und Futter nicht zu sehen sind), nehmt den Reißverschluss und legt diesen zwischen Futter und Karostoff (von beidem die Nahtzugaben so umklappen, dass sie hinterher nicht mehr zu sehen sind) und näht das zusammen. So sieht man nachher den Reißverschluss nicht . Wem das zu kompliziert ist: Näht den RV an den Karostoff. Dann erst das Futter einnähen.

Befestigt die Karabiner-Haken an den Enden der Kette (Ihr könnt die Endglieder ganz einfach mit einer Zange öffnen und später wieder schließen). Jetzt könnt ihr die Kette an den Schlaufen der Tasche anklipsen.

Fertig.


Haargummis

 

 


Haargummis aus lila Karostoff, mit Fun-Line-Glitter in Silber verziert.

Material: Reststoffe reichen aus, Gummilitze, (Glitter)

Die Haargummis sind schnell und einfach gemacht. Schneidet dazu einfach ein Rechteck aus Stoff aus. Klapp es der Länge nach zusammen (so dass man die schöne Seite nicht mehr sieht) und näht das Rechteck an der langen Seite zusammen. Wendet den Schlauch. Nehmt die Gummilitze (je weniger Gummi desto enger wird das Haargummi - müsst also einfach mal ausprobieren) und zieht sie durch den Schlauch (da die Gummilitze wesentlich kürzer ist als das Karo-Rechteck ist das etwas Fummelei). Näht die Enden des Gummis zusammen. Nun braucht ihr nur noch die Karostoff enden zusammen zu nähen (unsichtbar von Hand oder schnell mit der Maschine).

Fertig.

"Hi anima, ein Tipp zu deinen karo-haargummis: ich schneide das Gummi immer erst dann ab, wenn ich es eingezogen und auf die passende Länge verknotet habe, dann ist's nicht so 'ne arge Fummelei.
Viele liebe Grüße und weiter so mit deiner tollen Seite,
carina"


 

Ohrringe bzw. Kettenanhänger (von Susanne)

Susanne schreibt: anbei schicke ich dir bilder von ohringen bzw. kettenanhängern die ich gestaltet habe. sie sind in der schule bei einem projekt entstanden und vielleicht magst du diese anregungen zu deinen hinzufügen! :O) man braucht eigentlich nur draht, phantasie und viel geduld. die elfenohrringe haben schon so 1 stunde gebraucht um fertig zu werden. das war eine ganz schön knifflige angelegenheit mit dem draht. die elfen selbst sind so 2,5 cm groß.  auf dem einen kettenanhänger sind plasteperlen aufgeklebt. es gibt noch viele möglichkeiten, da es auch bunten draht usw. gibt, oder perlen.

 
viele grüße
susanne

 


Einkaufstasche

 

 

 

 

 

Einkaufstasche aus Gespensterstoff, gefüttert mit Jeans, abgerundet mit Satinschrägband. Hält einiges aus.

Material: 70x100cm Oberstoff, 70x100cm festen Futterstoff (Jeans), Schrägband (2x Taschenumfang)

Schema Einkaufstasche

Die beiden Stofflagen habe ich als eine behandelt. Es ist bei mir also kein echtes Futter. Ihr braucht für die Tasche nur ein Rechteck mit den Maßen 50x94cm (aus Jeans und aus Gespensterstoff) und noch die Henkel (1 Henkel = 6x58cm aus Jeans+Gespensterstoff, zur Röhre nähen, wenden, Kanten absteppen). Die Taschenform entsteht durch das Steppen von Nähten.

Also, erst mal das Rechteck wie in dem Schema links ausschneiden - aus Jeans+Oberstoff. Genauso die Henkel wie oben beschrieben. (Bild1)

Dann legt ihr den Futterstoff mit der schönen Seite nach unten auf den Boden. Auf den Futterstoff legt ihr den Oberstoff mit der schönen Seite nach oben. Dann klappt ihr beide Lagen aufeinander (ihr halbiert also im Grunde die Stofflänge. (Bild2) Schließt die Nähte links und rechts (Lagen: Jeans-Gespenst-Gespenst-Jeans).

Legt dann die Tasche so, dass die Seitennaht in der Mitte liegt. (Bild3) Geht dann von der Spitze aus an der Seitennaht so weit hoch, bis jeweils links und rechts von der Seitennaht 5,5cm Stoff sind. Dort näht ihr im rechten Winkel zur Seitennaht ein Stoffdreieck ab. (Bild4) So entsteht der Boden der Tasche (ca. 10 cm). Wendet die Tasche, so dass der Oberstoff außen ist und das Futter innen. Das Stoffdreieck am Boden der Tasche stört nicht weiter.

Näht jetzt das Schrägband oben über Ober- und Futterstoff. So werden beide Stoffe miteinander verbunden und der Rand sieht oben hübsch aus. Jetzt kommt im Abstand von 10cm zum Rand oben noch eine Bahn Schrägband. Deren Zweck ist das Festhalten der Henkel. Von der Seitennaht bis zum Anfang des Henkels sind es bei mir 14cm. Steckt die Henkel mit Stecknadeln fest, dann näht das Schrägband einmal um die komplette Tasche - und natürlich über die Henkel. (Das hab ich leider erst am Ende gemacht und gemerkt, dass es wie hier beschrieben sinnvoller ist).

Jetzt kommen nur noch vier Nähte und dann seid ihr fertig! Knickt die Tasche von der Seitennaht an so ab, dass noch 5,5 cm mehr Stoff neben der Naht sind. Diese Kante wird abgesteppt (Bild5). Macht das links und rechts jeder Seitennaht. Dann sieht das ganze ungefähr so aus. Nun habt ihr eine ziemlich robuste Einkaufstasche, die sonst keiner hat!

Fertig!


Schürze

Einfache Schürze zum Binden. Vorne mit Tasche.

Material: 1/2m Baumwollstoff o.ä., Schrägband, passendes Garn

Schema Schürze - Schema Tasche

Übertragt die Schemazeichnung Schürze und Tasche auf den Stoff. Beachtet bitte: wenn euer 1/2 Hüftumfang viel mehr sein sollte als um die 50 cm, solltet ihr vielleicht das obere Ende der Schürze auch etwas verbreitern. Ich habe das Maß genommen, was ich auch für einen normalen Karrée-Ausschnitt genommen hätte. Schneidet Schürze und Tasche aus.

Versäubert die Schürze einmal rundherum mit einem Zick-Zack-Stich. Bügelt die Nahtzugaben nach innen um und steppt sie fest (Geradstich oder Zierstich).

Bügelt das Schrägband was ihr als Bindeband braucht der Länge nach, so dass es nur noch halb so breit ist. Dabei liegt dann linke Seite auf linker Seite. Steppt das Schrägband, so dass es nicht mehr aufklappen kann. Dies hab ich mit einem Zierstich gemacht. Näht nun das Schrägband entsprechend an der Schürze fest (siehe Schema Schürze). Beim Nackenband empfiehlt es sicht, das erst zu stecken und so die Länge auf Komfort zu überprüfen bevor ihr es festnäht.

Jetzt habt ihr schon eine vollwertige Schürze.

Nehmt die "Tasche" und versäubert die Kanten. Ich habe die obere Kante mit Schrägband versäubert - aber nur aus Gründen der Optik. Bügelt die Nahtzugaben nach innen um. Zieht eure Schürze an und schaut, auf welcher Höhe ihr die Tasche möchtet. Meine ist etwa 5cm unterhalb der Höhe, an der das Bindeband anfängt. Näht die Tasche auf die Schürze.

Fertig.


Kuschelspinne

 


 

Meine Spinne ist aus einem Filzstoff, also angenehm kuschelig. Dazu giftgrüne Augen, einfach aufgestickt, und noch eine Stundenglas (ebenfalls aus Filzstoff, nur in rot) auf den Rücken genäht. Ich denke, auf dem Photo kann man erkennen, was ich meine.

Schema Kuschelspinne

Die Anleitung ist eigentlich ganz einfach. Zwei Teile für den Kopf, zwei Teile für den Rumpf, acht Beinröhren.

Zuerst näht ihr die beiden Köpfe rechts auf rechts aufeinander, lasst ein Loch zum Wenden. Dann wendet ihr die beiden Teile und füllt sie mit Füllwatte.

Das gleiche macht ihr mit den Beinen. Die näht ihr rechts auf rechts an der langen Naht (24) zusammen, dann schließt ihr die kurze Naht (10) in einem Bogen. Füllen. Nun könnt ihr (wenn ihr wollt, auch die untere Naht noch schließen. Die verschwindet im Spinnenkörper).

Nun säumt ihr die beiden Leibstücke, indem ihr die Nahtzugaben nach innen umnäht. Dann legt ihr die beiden Teile links auf links (!) aufeinander. Nun steckt ihr oben den Kopf zwischen die beiden Lagen "Leib", dann mit den Beinen das gleiche an den entsprechenden Stellen. Mit vielen Stecknadeln immer schön heften. Dann die Positionen der Gliedmaßen überprüfen und gegebenenfalls korrigieren. Nun näht ihr die beiden Teile "Leib" mit den Gliedmaßen dazwischen ganz nah am Rand zusammen. Geht sowohl von Hand als auch mit der Maschine. Lasst eine kleine Stelle offen. Jetzt wird noch der Spinnenleib gefüllt. Wenn dies geschehen ist, könnt ihr noch das Loch zunähen.

Jetzt hat man eine Spinne mit ausgestreckten Beinen. Das geht zwar auch, sieht aber nicht so dolle aus. Also, Beine abknicken und den Knick festnähen. Augen aufsticken oder malen. Fertig. Man könnte natürlich auch noch extra Haare an die Bein-Enden machen.


Totenkopfknöpfe

Knöpfe in Totenkopfform aus Gießharz

Material: Gießharz inkl. Härter (OBI oder Bastelladen ca. 10€ für 250ml), Knete o.ä. (2,50€), kleines Gefäß, Löffel, Positivform des Knopfes

Zuallererst einmal benötigt ihr eine Positivform des Knopfes. Ich habe zu Halloween bei Wal*Mart ein Kinderring-Set für 1€ gekauft und den Totenkopf davon abgetrennt. Das ist meine Positivform. Wenn ihr keinen Totenkopf in entsprechender Größe zu Hause habt, könnt ihr euch einen aus Modelliermasse herstellen - wenn ihr geschickt seid.

Anmerkung: Das Harz riecht sehr intensiv. Sollte es euch nicht möglich sein im Freien zu arbeiten, so sorgt für gute Belüftung!

Mischt das Gießharz mit dem Härter nach Bedienungsanleitung in einem kleinen Gefäß. Mischt erst mal nur wenig an, um zu testen wie viel Harz ihr pro Knopf braucht. Lasst das nun 5 Min. so stehen.

Währenddessen nehmt ihr die Knetmasse und rollt sie zu einem gleichmäßig dicken Teig aus. Nun nehmt ihr den Totenkopf und drückt ihn mit dem Gesicht nach unten in die Knetmasse. Dann nehmt den Totenkopf wieder heraus. Der Eindruck in der Knete ist eure Negativform. Meine Methode hinterlässt keine dauerhafte Negativform. Wenn ihr eine wollt, sollte das mit Abformlatex (vielleicht auch Fimo/Modelliermasse mit Talkumpuder als Trennmittel) möglich sein.  Wiederholt den Vorgang, bis euer gesamter Teig mit Totenkopfeindrücken voll ist.

Taucht dann den Löffel in das angerührte Giesharz und nehmt eine kleine Portion auf den Löffel. Lasst das Harz in eure Negativform laufen - meiner Meinung nach sollte das Harz ein wenig (!) überlaufen. Wiederholt den Vorgang bis euer angerührter Gießharz aufgebraucht ist.

Nun stellt ihr die Knete mit dem Gießharz in den Negativformen an einen warmen Ort und wartet, bis das Harz ausgehärtet ist.

Bei meinem Harz fühlt sich der gegossene Totenkopf klebrig an. Mögliche Knete-Reste werden entfernt. In der Bedienungsanleitung steht, dass das Objekt erst geschmirgelt und dann poliert werden muss. Das habe ich mit einer kleinen Maschine gemacht (eigentlich ein Glas-Gravur-Set) - wichtig dabei: Schutzbrille und gegebenenfalls Mundschutz (Staub!). Nun ist die Oberfläche nicht mehr klebrig. Falls die Augen des Totenkopfes (zum Festnähen) keine Löcher geworden sind, so könnt ihr sie mit einem kleinen Bohrer aufbohren.

Das Harz ist durchsichtig, wenn ihr es färben wollt gibt es im Bastelladen spezielle Farbe. Wahrscheinlich funktioniert aber auch Autosprühlack auf das fertige Objekt. Ihr könnt natürlich auch andere Objekte replizieren.

Fertig.


Kissenbezug

Kissenbezug aus glänzendem Stoff mit Stickerei

Material: nicht dehnbarer Stoff (45x90cm), Stickzwirn, Stickrahmen, 35cm Reißverschluss oder Klettverschluss, Füllkissen.

Zuerst habe ich mir im Internet eine einfache Stickvorlage gesucht und sie dann im Photoshop so verändert, dass nur noch einfache Linien zu sehen waren (hier). Dann habe ich zwei Quadrate mit den Maßen 41x41cm auf dem Stoff eingezeichnet und sie inklusiver großzügiger Nahtzugabe ausgeschnitten. Nun habe ich die veränderte Stickvorlage mit Durchschlagpapier (Schreibmaschinenzubehör) auf ein Stoff-Quadrat übertragen.

Daran anschließend folgt die meiste Arbeit. Das Stoffquadrat mit der eingezeichneten Stickvorlage wird in den Stickrahmen eingespannt und dann von Hand mit Stickzwirn bestickt. Wenn alles fertig ist, den Stoff wieder aus dem Rahmen herausholen. Zu guter Letzt wird noch der Reißverschluss am unteren Ende des zukünftigen Kissenbezugs eingenäht und dann die restlichen drei Seiten (Stoff mit schönen Seiten zueinander) zusammengenäht. Nahtzugaben zurückschneiden und mit Zick-Zack-Stich vernähen. Reißverschluss öffnen und Kissenbezug wenden. Statt eines Reißverschlusses kann man natürlich auch einen Klettverschluss einnähen.

Füllkissen in den Kissenbezug stopfen, Reißverschluss schließen. Fertig.


Kissenbezug aus T-Shirt

Material: altes T-Shirt, Reißverschluss oder Knöpfe, Garn, Kissen

Kennt ihr das auch? Man hat ein altes T-Shirt, das schon Löcher unter den Ärmeln hat oder sonst wie verschlissen ist? Es ist aber eines eurer liebsten Shirts und ihr möchtet es nicht wegwerfen? Dann macht doch aus dem T-Shirt einfach einen Kissenbezug.

Für ein Kopfkissenbezug wie auf dem Photo braucht ihr ein T-Shirt in XL. Aus kleineren Shirts kann man z.B. Cocktailkissen-Bezüge machen.

Nehmt das Shirt, wendet es auf links und malt darauf ein Rechteck ein, wie es auf der Grafik hier zu sehen ist. Nun könnt ihr ausmessen, wie groß euer Kissen-Inlet sein darf und wie groß der Reißverschluss sein sollte. Bedenkt nur, dass der Bezug etwas größer sein sollte als das Kisseninnere. Wenn ihr die Sachen besorgt habe, schneidet die überflüssigen Sachen vom T-Shirt ab (Ärmel, Ausschnitt etc.). Näht nun zuerst den Reißverschluss in die schmale Seite ein. Öffnet den Reißverschluss und näht nun die restlichen Seiten zusammen. Versäubert die Nahtzugaben mit einem Zick-Zack-Stich. Wendet den Kissenbezug, steckt das Inlet hinein, schließt den Reißverschluss, und schon seid ihr fertig. Statt Reißverschluss könnt ihr natürlich auch einfach eine Knopfleiste machen.


Einfassband

Anleitung zum Herstellen von Einfassband: Stoff am Besten im schrägen Fadenverlauf zuschneiden (geht dann besser um die Kurven).


Tornürgestell von GothixQueen

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Kreuzform

 

 

 

 

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Schneiderpuppe

Hier ist eine recht ausführliche Seite darüber. (Nicht von mir)


Der heiße Draht

Für das Sommerfest meiner Arbeitsstelle habe ich einen "Heißen Draht" gebastelt. Bei diesem Spiel fährt man mit einer Schlaufe eine Form nach und darf diese nicht berühren - ansonsten geht der Alarm los.

Material: 1m dickes Kupferkabel oder Kupferdraht, 60cm dünnes ummanteltes Kabel (Klingeldraht), eine batteriebetriebene Klingel (Gleichstrom) + passende Batterie, zwei Holzkugeln o.ä. mit Löchern drin, Handgriff z.B. Tablettenröhrchen, eine Holz-Platte A3, Isolierband (2Lüsterklemmen), Bohrer, Heißklebepistole, Farbe

Hier mal eine Schemazeichnung, damit ihr wisst was ihr womit verbinden müsst. Schneidet vom dicken Kupferdraht ca. 20cm ab. Dann habe ich die restlichen 80cm Kupferdraht zurechtgebogen. Mein Kurs ist schon recht anspruchsvoll. Das linke Ende vom Draht steckt ihr in die linke Kugel und befestigt den Draht mit Heißkleber in der Kugel. Das rechte Ende vom Draht steckt ihr in die rechte Kugel. Schiebt die Kugel etwas hoch und verbindet dann den blanken Draht mit dem Klingeldraht: Ummantelung ca. 1cm weit abmachen und mit Isoband/Lüsterklemme verbinden.

Dann macht ihr ein Loch in die Holzplatte direkt unter der Position in die später die rechte Kugel soll. Durch dieses Loch führt ihr den Klingeldraht der mit dem Kupferdraht verbunden ist. Schiebt nun die Kugel wieder auf ihre eigentliche Position und klebt beide Kugeln mit Heißkleber auf der Platte fest.

Bestimmt an welche Stelle ihr die Klingel (Batterie bitte schon einlegen) kleben wollt. Kurz daneben bohrt ihr dann noch ein Loch, durch welches ihr das Kabel was ihr eben durch das Loch gesteckt habt wieder hervorholt. Kürzt das Kabel auf die entsprechende Länge. Dieses Kabel schraubt ihr dann an der entsprechenden Stellt im Klingelkasten fest (obere Ummantelung ca. 1cm abmachen). Klebt den Klingelkasten mit Hilfe von Heißkleber auf die Platte.

Kommen wir nun zum Handgerät. Als Handgriff habe ich ein altes Medikamentenröhrchen genommen, in dessen Deckel und Boden ich je ein Loch gemacht habe. Nehmt dann das abgeschnittene 20cm Stück vom dicken Kupferdraht. Biegt oben eine Schlaufe in den Draht und steckt den dicken Draht durch das Röhrchen durch. Nehmt dann den Rest vom dünnen Draht und befestigt ihn an der einen Seite im anderen Steckplatz der Klingel (wie oben) und die andere Seite am dicken Draht (Ummantelung 1cm entfernen und mit Isoband/Lüsterklemme beide Drähte miteinander verbinden). Dann schiebt ihr das Röhrchen so hin, dass die Verbindung der beiden Kabel *in* dem Röhrchen liegt. Nutzt Heißkleber zum fixieren.

Jetzt sollte der Heiße Draht eigentlich schon funktionieren. Wenn nicht, hat sich vielleicht irgendwo ein Kabel gelöst.

Ich empfehle an Start- und Zielpunkt der Strecke den dicken Kupferdraht mit etwas Isolierband zu umwickeln, so kann man das Handgerät einfach an dieser Stelle ablegen. Man kann auch kleine "Ruhepunkte" auf der Strecke integrieren, indem man an dieser Stelle den Draht ebenfalls mit Kupferdraht umwickelt.

Zum Schluss habe ich noch die Platte und die Kugeln bemalt.

Fertig.


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