Hochzeit

Kekse backen Standesamtliche Hochzeit Flitterwochen

Kekse backen am Vorabend der Hochzeit

Damit die Gäste während des Sektempfangs außer reden und zuhören noch etwas zu Essen hatten, habe ich in netter Gesellschaft am Abend vor meiner Hochzeit noch Plätzchen gebacken. Mathias war so freundlich, mir bei den Vorbereitungen zu helfen. Mit seiner Unterstützung wurde Teig vermengt, ausgerollt, Kekse ausgestochen und schon mal Teig für die weiteren Helferlein ausgelegt. Dann holten wir beide Katrin und Torsten von ihrer Pension ab und es wurden noch mehr Kekse aus dem Teig herausgeholt, gebacken, mit Raspeln bestreut, glasiert, usw. Gegen Ende kam dann auch Nikolai noch dazu und die letzten Reste vom Teig wurde zu Plätzchen. Die dann aber aufgrund der Wiedersehensfreude und des Quatschens im Wohnzimmer ziemlich gothic *hust_schwarz_hust* wurden.

Hier die Photos (neues Fenster)


Die Standesamtliche Hochzeit

Kurzübersicht des Ablaufs der Hochzeit:

10.15 Treffen am Schloss Dyck, Jüchen

10.30 Standesamtliche Trauung

11.45 Photos vor historischer Kulisse

12.30 Sektempfang bei den Brauteltern

14.00 Rittermahl im Alten-Schloss GV

17.00 Ende

Photos der Hochzeit (neues Fenster)
 


Irland Flitterwochen vom 04.-18.10.2004

Photos (Neues Fenster)


Wohnung: The Wharf Apartments, The Dell Complex, The Promenade, Lahinch, Co. Clare.
2 Schlafzimmer (Zimmer1: Doppelbett, Zimmer 2: 2 Einzelbetten), Bad mit Dusche in Wanne (und dem einzigen Durchlauferhitzer), Abstellkammer, Flur, Wohn-/ Esszimmer mit Couchgarnitur und Essecke, Küche mit Waschmaschine, Spülmaschine, Herd, Mikrowelle etc. Balkon, Tiefgarage. Warmwasser außer in der Dusche nur durch Wasserboiler. Tolle Aussicht im Wohnzimmer durch Fensterfront auf Meer (Richtung Westen). Die Wohnung haben wir über irish.net gefunden.

 

Lahinch (Lehinch oder an leacht im County Clare, Irland) ist eine Küstenstadt an der Westküste Irlands zwischen der Shannon-Mündung und den Cliffs of Moher in der Liscannor Bay. An Geschäften gibt es zahlreiche Restaurants und Pubs, einen Failte Shop, eine Buchhandlung, eine Pharmacy, ein Gemischwarenladen, Bekleidungsgeschäfte (traditionell), kleine Lebensmittelläden und ein Centra (Lebensmittelladen mit erträglichen Preisen). Außerdem gibt es hier Amusements (Spielhallen mit Billard, Scooter, Automaten etc.). Bekannt ist Lahinch vor allem wegen seines Golfplatzes in den Dünen, der Surfschulen und des Sea World Aquariums.

 

Mietwagen: recht neuer Opel Corsa, 5-türig, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, automatische Fensterheber etc. von National Alamo. Ist uns über die Wohnungsagentur vermittelt worden. Benzinpreise: Unleaded 95 Oktan 0,95-1,01 €/liter, Diesel etwa 5 ct. weniger als Unleaded. Das sind in Irland die Standardbenzinarten.

 

Straßen: Irlands Straßen sind auf die Landschaft gebaut und nicht wie bei uns in sie hinein gefräst. Das bedeutet ein stetiges Auf und Ab, eigentlich recht spaßig, nur dann nicht, wenn dem Beifahrer ständig schlecht wird. Die Straßen sind teilweise recht eng, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 60 mph (ca 100 km/h) ist selten fahrbar, da oft jemand vor einem fährt, der entweder nicht schneller fahren kann (weil Fahrzeug zu groß) oder fahren will. Überholen ist an den wenigsten Stellen möglich, was die (irren) Iren jedoch nicht davon abhält, es trotzdem zu versuchen. Die Iren stehen auf Kreisverkehre, so sehr, dass sie ihnen sogar Namen geben. Die Ausschilderung ist vorbildlich, die Anzeige von Geschwindigkeitsbegrenzungen hingegen nicht (untertassengroße Schilder, etc.) Anmerkung: Das Fahren auf der linken Seite ist nicht so schlimm, das Schalten mit Links lernt man auch recht schnell (trotz einer zickigen Schaltung). Wenn man fährt wie die meisten Iren (siehe oben, vgl. Eddie Irvine), gerät man auch nicht mit ihnen in Konflikt, es gibt wenig nervige Autofahrer wie man sie von deutschen Autobahnen kennt. Aber auch Iren in BMWs entwickeln sich offenbar zu Verkehrsrowdys.

 

Wetter: Das Wetter war grundsätzlich gut, für ein Land das um so vieles Näher am Polarkreis liegt als Deutschland wachsen hier auch erstaunlich viele Palmen. Daher waren hier auch die Temperaturen immer ein wenig höher als in Deutschland (Nachrichtenwetter) – so zwischen 12-15°C. Wenn es geregnet hat dann nie lange (außer am ersten Tag, aber da war auch Sturm), bzw. nie lange stark, der Wind weht teilweise sehr kräftig und verwandelt eine normale Langhaarfrisur innerhalb von Minuten in ein Filzknäuel, dass sonst nur durch eine 1,5-stündige Motorradfahrt geschaffen wird (Flechtfrisuren sind da etwas weniger wetteranfällig). Insgesamt war das Wetter aber sehr zufrieden stellend, Sonnenbrille unerlässlich.  

 

Unterhaltung: Was haben wir sonst so den ganzen Tag über gemacht? Ferngesehen (RTE one, RTE two, TG4 – meistens gälisch aber oft mit englischem Untertitel), gelesen (The Hound, Der Herr der Ringe 1-3, The Hobbit), spazieren gegangen, Karten gespielt, und was man halt so in Flitterwochen alles macht.

 

Sonstiges: Nikolai beschwert sich, dass es in Irland keine richtig scharfe Salmiak-Lakritze gibt. Alkohol darf hochprozentig nur von lizenzierten Shops verkauft werden (genau wie Zigaretten erst ab 18 Jahren). In Pharmacies bekommt man einige Medikamente, es ist aber eher wie eine Drogerie (für Medikamente mit einem hohen Alkoholanteil benötigt man ein  Rezept), Chemists sind echte Apotheken. Wer in der Pizzeria Peperoni bestellt bekommt Peperoni Salami.

 

Kilometerangaben beziehen sich auf die Strecke Lahinch – Zielort. Angegebene Preise laut unserer Erinnerung. Überall gab es Studententarife (etwa 1€ weniger), man musste nur danach fragen.

 

Tag 01– 04.10.2004, Montag: Aufstehen um 4.45h, Abfahrt um 5.30 in Korschenbroich, Ankunft am Flughafen Charleroi / Belgien um 8.20. Abflug mit Ryan Air um 10.20h, Ankunft in Shannon / Irland um 11.50 h Ortzeit (eine Stunde hinter der deutschen Zeit). Mietwagen abgeholt. Fahrt nach Lahinch ca. 1h (Niko ist toll gefahren), Ankunft also ca. 12.30h. Da wir noch nicht in Wohnung konnten erst einmal Promenade und Sea World Aquarium (6€) angesehen. Mit Eltern telefoniert. Einlass in Wohnung durch Ann O’Sullivan um 15h. Einkaufen (kleine Geschäfte auf Promendade + Buchhandlung). Essen: 2 Knoblauch Baguettes. Photos

 

Tag 02 – 05.10.2004, Dienstag: Einkaufen (Centra), Frühstücken, lesen (Michaela: The Hound, Nikolai: Der Herr der Ringe), fernsehen (3 Programme auf Englisch und Gälisch), Mittagessen (Tiefkühlpizza),  Fahrt zu den Cliffs of Moher (kostenlos, Parkplatz 4 €) – sehr windig, Rückfahrt. Photos

 

Tag 03 – 06.10.2004, Mittwoch: Mittagessen (Pommes + Schweinefleisch), lesen, tv, spazieren, einkaufen (Centra) Photos

 

Tag 04 – 07.10.2004, Donnerstag: Mittagessen (Nudeln), nachmittags durch Ennistymon (3 km) (Pharmacy+Spar) nach Lisdoonvarna (10 km) (Internetshop) zu den Aillwee Caves (6€), dann weiter zum Poulnabrone Burial Stone (kostenlos). Rückfahrt. Abendessen (Tiefkühlpizza) Photos

 

Tag 05 – 08.10.2004, Freitag: Mittags nach Ennis (30 km), Einkaufsbummel (bei Dunnes Klamotten gekauft, in einem Kurzwarenladen Knöpfe und Spitzenborte), Fast-Food-Essen, ins Clare Museum (kostenlos). Weiter nach Craggaunowen Castle (geschlossen) und Knappogue Castle (geschlossen). Rückfahrt. Photos

 

Tag 06 – 09.10.2004, Samstag: Einkaufen (Centra), Abendessen in Mrs. O’Brien’s Kitchen (Michaela: Vegetarische Lasagne + Cider, Nikolai: Chicken Wings, Steamed Mussels + Cola = 35€) Photos

 

 Tag 07 – 10.10.2004, Sonntag: Fahrt nach Kilrush (50 km), Hafen und Stadt angeschaut, Einkaufen (Super Valu hat dort sonntags bis 18h geöffnet). Rückfahrt. Essen (Tiefkühlpizza). Photos

 

 Tag 08 – 11.10.2004, Montag: Niko schwimmt im Meer. Fahrt nach Bunratty Folk Park & Castle (50 km) (7,50 €), anschließend zur Bunratty Winery. Rückfahrt. Einkaufen (Centra). Essen (Schweinefleisch bzw. Nudelsalat). Photos

 

 Tag 09 – 12.10.2004, Dienstag: Fahrt nach Ennistymon. Spazieren und einkaufen (Spar). Rückfahrt. Essen (Geflügelbrust + Baguettebrot). Photos

 

 Tag 10 – 13.10.2004, Mittwoch: Fahrt zum Foynes Flying Boat Museum (100km) (3€), dann nach Limerick (70 km) zum King John’s Castle (5,95 €). Rückfahrt. Essen (frische Pizza: Käse bzw. Thunfisch + Salami). Photos

 

 Tag 11 – 14.10.2004, Donnerstag: Essen (Nudelsnacks), spazieren Photos

 

 Tag 12 – 15.10.2004, Freitag: Fahrt nach Galway (93 km), Essen (Mc Donald’s), Shoppen (bei Swamped) in die Einkaufsstraße, in das Eyre Square Centre (ähnlich Centro Oberhausen) und Stadtkern. Fanden Stadt nicht schön, zu viele Baustellen. In Gort bei Aldi eingekauft. Abendessen (Pizza bzw. Brot) Photos

 

Tag 13 – 16.10.2004, Samstag: Essen (Pommes + Geflügelbrust), Abendessen vom Take-Away (Michaela: Chips & Fish, Nikolai: Hot Dog & Hamburger, Cola = 10,70 €) Photos

 

 Tag 14 – 17.10.2004, Sonntag: Ausschecken bei Ann O’Sullivan (21 € für Strom), Fahrt zum Friedhof nach Ennistymon, danach Cruisen (Cliffs of Moher, Lisdoonvarna, Lahinch). Photos

 

 Tag 15 – 18.10.2004, Montag: Abreise um 9.00 Uhr, Fahrt zum Shannon-Airport. Leihwagen-Rückgabe. Flug nach Charleroi/Belgien. Heimfahrt.